Krisenintervention

Krisen gehören zu unserem Lebensalltag… Manchmal jedoch benötigen wir in diesen schwierigen Lebenssituationen Unterstützung.

Gerne helfe ich Ihnen dabei, Ihre Krise konstruktiv zu bewältigen.

In der Krisenintervention ist meiner Meinung nach die emotionale Entlastung

vorweg die wichtigste Aufgabe, nachfolgend geht es um die gemeinsame

Entwicklung und Umsetzung von Lösungsstrategien.

www.granegger.at, Psychotherapie in Klosterneuburg
Kind beim Versuch über den Zaun zu gucken…

Möglichst wertfrei erarbeite ich mit Ihnen Lösungen, wie Sie aktuell mit der derzeitig schwierigen Lebenssituation umgehen können, und wie Sie sich zukünftig in ähnlich gelagerten Situationen verhalten könnten.

Es kann dabei hilfreich sein, die verschiedenen Möglichkeiten mittels gestalttherapeutischer Methoden (Zeichnen, Malen, Aufstellung, Sesselarbeit…)erlebnisorientiert aufzubereiten.

Besser geeignete Verhaltensmuster werden mit mir gemeinsam erarbeitet und möglichst alltagsbezogen überprüft und erprobt.

Im Anschluss an die Krisenintervention können Sie dann selbst entscheiden, ob Sie sich mit den Hintergründen der Krise im Rahmen einer weiterführenden Therapie auseinander setzen wollen oder ob Sie mit den Ergebnissen der Krisenintervention vorweg einmal zufrieden sind.

 Karl Jaspers, bekannter Psychiater und Philosoph, beschrieb die Krise sehr prägnant in seiner   „allgemeinen Psychopathologie“:

„Im Gang der Entwicklung heißt KRISIS der Augenblick, in dem das Ganze einem Umschlag unterliegt, aus dem der Mensch als ein Verwandelter hervorgeht, sei es mit neuem Ursprung eines Entschlusses, sei es im Verfallen sein.

Die Lebensgeschichte geht nicht gleichmäßig ihren Gang, sondern gliedert ihre Zeit qualitativ, treibt die Entwicklung des Erlebens auf die Spitze, an der entschieden werden muss.

Nur im Sträuben gegen die Entwicklung kann der Mensch den vergeblichen Versuch machen, sich auf der Spitze der Entscheidung zu halten, ohne zu entscheiden. Dann wird über ihn entschieden durch den faktischen Fortgang des Lebens.

Die Krisis hat ihre Zeit. Man kann sie nicht vorweg nehmen und sie nicht überspringen. Sie muss wie alles im Leben reif werden. Sie braucht nicht als Katastrophe zu erscheinen, sondern kann im stillen Gange äußerlich unauffällig, sich für immer entscheidend vollziehen.“